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Gegen 18 Uhr kommt es zu der schweren Explosion in einer Wohnung. Fenster und Mauern zerbersten, dichter Qualm dringt aus dem Gebäude. Die Feuerwehr rückt an – und muss sofort wieder abziehen: Denn plötzlich fallen in dem Haus Schüsse! Dann stürmt eine bewaffnete Frau aus dem Gebäude. Es ist Anwältin Sabine R.
Später wird die Polizei in ihrer Wohnung Kanister mit Brandbeschleunigern und zwei Tote entdecken, einen Mann und einen Jungen. Der Ex-Lebensgefährte und der gemeinsame Sohn, beide erschossen, furchtbar entstellt durch die Explosion – die ersten Opfer der Amokläuferin!
18.10 Uhr: Die bewaffnete Anwältin eilt über die Straße zum Gelände des katholischen St. Elisabethen-Krankenhauses, schießt um sich. Sie trifft zwei Passanten, verletzt sie schwer. Laut Augenzeugen läuft sie dann gezielt in die gynäkologische Abteilung.
Wie der Oberstaatsanwalt von Lörrach, Dieter Inhofer, im ZDF-Morgenmagazin mitteilte, trug die Frau neben einer kleinkalibrigen Faustfeuerwaffe auch ein Messer bei sich. Damit erstach sie den Pfleger in einer Klinik.
Ein Polizist, der sich privat in der Klinik aufhält, wird angeschossen – Kniedurchschuss. Er verliert viel Blut, ist inzwischen außer Lebensgefahr!
In der Klinik bricht Panik aus, Patienten schreien um Hilfe, flüchten in ihre Zimmer, verstecken sich im Keller und sogar auf dem Dach des Gebäudes.
18.15 Uhr: Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg wird über den Amoklauf alarmiert. Die Polizei riegelt den Bereich um das Krankenhaus in der Innenstadt komplett ab!
18.30 Uhr: Schwer bewaffnete SEK-Beamte rücken an, stürmen das Krankenhaus und entdecken dort die Frau.
Eiskalt zielt die Anwältin auf die Beamten, Patienten und Klinikpersonal, drückt ab. Es kommt zum Feuergefecht. Erst jetzt kann die Polizei die Attentäterin stoppen – mit einem tödlichen Schuss!
Was trieb die Frau zu diesem furchtbaren Verbrechen?
Das Motiv für die Beziehungstat liegt im persönlichen Bereich: Der Mann hatte sich vor acht Wochen von ihr getrennt, wollte sie gestern Abend mit dem Sohn besuchen. Fest steht auch: Im Krankenhaus wurde massenhaft Munition (Kaliber 6 mm) gefunden. Wollte die Frau noch viel mehr Menschen töten?
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, zeigte sich gestern Abend tief erschüttert: „Wir beten für die Opfer. Wir sind in Gedanken und unseren Gebeten bei den Verstorbenen, den Verletzten, den trauernden Angehörigen und Freunden sowie den Einsatzkräften von Polizei und Rettungsdiensten.“
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This post has been edited 1 times, last edit by "MafiaBoss14" (20. September 2010, 10:26)
..! Da muss aber nicht nur ne Sicherung, sondern der ganze Sicherungskasten durchgebrannt sein. Solche Greueltaten sind in unserer aufgeklärten und zivilisierten Welt meiner Meinung nach nicht verzeihbar. Hits today: 829 | Hits yesterday: 1 339 | Hits daily record: 19 867 | Hits total: 3 179 600
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