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Silent-Rain

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Freitag, 18. Dezember 2015, 20:18

Vorratsdatenspeicherung in Deutschland

Das Gesetz zur Einführung einer Speicherfrist und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten ist seit heute (18.12.2015) in Kraft getreten.

Was heißt das nun? Die Kurzfassung von Wiki:

Quote


...
Im Oktober 2015 stimmte der Bundestag für den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten[95][96], die am 16. Oktober 2015 vom Bundestag beschlossen wurde.[97][98] Am 6. November 2015 stimmte der Bundesrat dem Gesetz zu[99][100], am 10. Dezember 2015 wurde es vom Bundespräsidenten unterzeichnet und am 17. Dezember 2015 im Bundesgesetzblatt verkündet.[12] Das Gesetz verpflichtet Telekommunikationsunternehmen ab dem 18. Dezember 2015, die folgenden Daten zu speichern:[95]
  • Standortdaten der Teilnehmer aller Mobiltelefonate bei Beginn des Telefonats, zu speichern für 4 Wochen;
  • Standortdaten bei Beginn einer mobilen Internet­nutzung, zu speichern für 4 Wochen;
  • Rufnummern, Zeit und Dauer aller Telefonate, zu speichern für 10 Wochen;
  • Rufnummern, Sende- und Empfangszeit aller SMS-Nachrichten, zu speichern für 10 Wochen;
  • zugewiesene IP-Adressen aller Internetnutzer sowie Zeit und Dauer der Internetnutzung, zu speichern für 10 Wochen.
Die Daten sind im Inland zu speichern und nach Ablauf der vorgeschriebenen Frist zu löschen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung bedarf es keiner richterlichen Anordnung zur Herausgabe der Daten an Stellen der Strafverfolgungoder Gefahrenabwehr.
...
wcf.bbcode.quelle.texthttps://de.wikipedia.org

Für die jenigen die auch mal im Gesetzbuch schmöckern und es "Schwarz auf weiß" lesen möchten können dieses hier -> Bundesanzeiger Verlag GmbH

Ich finde es sehr bedenklich was unsere Politik hier auf den Weg gebracht hat.

Im Radio wurde letztens gefragt, ob man nun auch diese "Deutsche Angst" hätte. Ich muss sagen, Jein! Doch weniger wegen Terroristen oder Flüchtlingen. Sondern vielmehr mehr vor den ganzen Interessenvertretern die im Moment Dollarzeichen in den Augen haben und richtig Kohle machen.
Würde man mich fragen ob ich glauben würde, ob man durch das Speichern von Daten Terroristische Anschläge verhindern kann, würde ich folgendes sagen.

Ja, im einzel Fall mag das sein. Wenn dem so ist, kann man dieses nur beglückwünschen. Doch man könnte gleichermaßen auch direkt alle Bananen schälen, so würde man auch vielleicht den einen Retten können der auf der Bananenschale ausrutscht. Sicherlich wäre ich mehr wie Dankbar wenn man mich oder einen aus meinem Freundes oder Bekanntenkreis, oder gar aus der Familien vor Schaden bewahrt.
Doch hier wird wieder nur die Gunst der Stunde genutzt um die Privatsphäre des einzelnen auszuhöhlen und zu suggerieren es würde nur zum wohle aller sein. Nein, "das glaube ich nicht, Tim" um mal Al (Hör mal wer da hämmert) zu zitieren.

Traxi

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Dienstag, 22. Dezember 2015, 00:50

Ich habe da eine ähnlich zweigeteilte Meinung zu wie du...

Wenn der Zweck dazu dient, terroristische oder kriminelle Handlungen zu vereiteln, scheint im Moment jedes Mittel recht. Und es wird kaum jemanden geben, der diese Argumente nicht anerkennen würde - nach allem, was in der jüngsten Vergangenheit auch mitten in Europa passiert ist. Dennoch wirkt es für die Allgemeinheit, als würde man hier mit Kanonen auf Spatzen schießen. Doch was mich persönlich am meisten stört ist, dass im Prinzip jeder unter Generalverdacht gestellt wird. Und das passt eigentlich so gar nicht zu dem, was einen Rechtsstaat ausmachen sollte. Hier wird präventiv von jedem alles gespeichert, wenn auch zeitlich befristet. Und sicher hat kaum ein Bürger etwas zu verheimlichen - zumindest nicht einen Terrorakt oder ähnliches. Und um nun den einen zu finden, der vielleicht doch extremistische Absichten hat, kann man doch nicht alle an den Pranger stellen (still und heimlich, versteht sich) ...

Doch nach Paris fällt es tatsächlich schwer, das Vorgehen resolut abzulehnen. Auch wenn es nicht meiner Vorstellung von Freiheit entspricht - es soll wohl die Freiheit, die wir lieben und gewohnt sind schützen. Irgendwie - egal mit welchen Einschränkungen, so mein Gefühl. Ist n heißes Thema, das vor allem beim Datenschutz sämtliche Alarmglocken schrillen lassen sollte.
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Silent-Rain

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Dienstag, 22. Dezember 2015, 10:39

Quote

Doch nach Paris fällt es tatsächlich schwer, das Vorgehen resolut abzulehnen. Auch wenn es nicht meiner Vorstellung von Freiheit entspricht - es soll wohl die Freiheit, die wir lieben und gewohnt sind schützen. Irgendwie - egal mit welchen Einschränkungen, so mein Gefühl. Ist n heißes Thema, das vor allem beim Datenschutz sämtliche Alarmglocken schrillen lassen sollte.


Finde ich nicht. Fakt ist, es gab zu jeder Epoche unserer Menschheit Leute die aufgrund Ihres Glaubens (nicht des Wissens) andere davon überzeugen wollten, teilweise sogar das Böse aus ihnen zu verdrängen.

Sind es heute mehr Menschen, die Ihre Überzeugung auf Unmenschliche-weise darstellen wollen? Bestimmt, es leben heute auch ca 7,3 Mrd Menschen, vor 100 Jahren waren es gerade mal 1,8 Mrd Menschen (Qulle: ourworldindata.org).
Die Probleme der westlichen Zivilisation lässt sich bestimmt nicht mit der Überwachung aller lösen. Dieses führt eher dazu, dass noch mehr gelenkt wird wie einzelne Personen (Gruppen) es wollen. Doch das ist ein anderes Thema.

Versteh mich nicht falsch, ich habe kein Problem damit, dass die Polizei Ermittlungen auch auf den Bekanntenkreis eines Verdächtigen erweitert und überwacht. Jedoch sollte mehr wie nur der "Anfangsverdacht" dazu von Nöten sein. Und es sollte nach meiner Auffassung auch nachvollziehbar bleiben, warum man wen überwacht hat. Ansonsten hat einfach die Privatsphäre des einzelnen gewahrt zu bleiben. Punkt

Eiriksun

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Donnerstag, 24. Dezember 2015, 12:05

Die Datenspeicheung wurde ja schon länger betrieben und dann wieder reduziert. Jetzt haben Sie es wieder durch bekommen wofür so viele gekämpft haben, dass es nicht so ist.
Aber mal ehrlich hat es was gebracht konnte irgend was dadurch verhindert werden, haben sie irgend welche Erkenntsisse dadurch erhalten. Nein haben Sie nicht.
Nun im Prinziep ist mir das sowas von Latte ob meine Daten gespeichert werden oder nicht, vielen geht es doch nur ums Prinzip "Recht auf Privatspäre" Entsteht uns ein Nachteil dadurch?
Wenn es danach gehen würde, dürfte man auch keine App auf sein Handy laden wer sich die AGB durchliest und akzeptiert willigt ja der Kontrolle ein.

Schön würde ich es finden wenn Sie mit dem Datenspeichern auch Erfolg hätten, aber das Problem liegt wo anders und muß auch anders angegangen werden. Leider ziehen dabei micht alle Staaten an einem Strang.
Jeder will seine Interressen nachkommen. (leider). So sehe ich das.
Gehabt euch wohl und schöne Festtage :thumbup:
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Eiriksun

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Sonntag, 9. Juni 2019, 13:15

Vorratsdatenspeicherung in Deutschland 2.0

In den letzten Jahren hat sich ja nun einiges an Möglichkeiten entwickelt.
Warum wundert mich dann sowas nicht!!!
Innenminister wollen Daten von Alexa und Siri auswerten. wcf.bbcode.quelle.texthttps://www.welt.de/politik/deutschland/article194771017/Alexa-Siri-Innenminister-wollen-Tonaufnahmen-von-Alexa-als-Beweismittel-zulassen.html
Alles Gute hat auch seine Nachteile ( Smart App Steuerungen für das Haus u.s.w.) es erschreckt mich aber, wer wie und was an Nutzen daraus zieht unglaublich.
Wo bitte schön bleibt da denn nun die Privatsphäre. Sicherheit ist ja schön und gut, nur müssen wir dafür unsere Privatsphäre komplett aufgeben.?
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