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geomorph

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Freitag, 18. Februar 2011, 12:44

Spiegel.de: Sarkozy schmiedet Fünf-Punkte-Plan zur Weltrettung

Ein sehr interessanter Bericht über Ideen, die Weltwirtschaft endlich zu vereinheitlichen:

Quote

Frankreich wird zum Nabel der Weltwirtschaft: Beim G-20-Finanzministertreffen in Paris legt die Regierung Sarkozy einen Reformplan vor, der das weltweite Geldsystem revolutionieren könnte. Die fünf wichtigsten Punkte im Überblick.

Paris/Hamburg - Das Jahr der Superlative geht für Frankreich nun richtig los. Zwei Dutzend Finanz- und Wirtschaftsminister, dazu Zentralbanker, Berater und mehr als 650 Journalisten werden an diesem Freitag in Paris erwartet. Es ist der Auftakt für das G-8- und G-20-Jahr unter französischem Vorsitz. Und Präsident Nicolas Sarkozy hat sich nicht weniger vorgenommen, als während der kommenden Monate die größten Probleme der Weltwirtschaft mit einem politischen Kraftakt zu beheben.



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Das Ziel: mit Hilfe der zwanzig reichsten Staaten der Welt die Unwägbarkeiten von Währungsschwankungen, Rohstoffpreisen und Strukturunterschieden in den Griff zu bekommen. Eine Herausforderung, die Sarkozy mit gemessenen Worten beschreibt: "Schon zu sagen, dass wir über ein Weltwährungssystem sprechen, ist ein schwerer Fehler", sagt der Staatsmann, der angesichts der Instabilitäten ein "monetäres Nicht-System" beklagt. Fünf Baustellen gleichzeitig hat sich Sarkozy vorgenommen, ganz offensichtlich auch, um von seiner innenpolitischen Schwäche abzulenken. Die französische Doppelpräsidentschaft kommt ihm mehr als gelegen, um seinen Status als zupackender Stardiplomat aufzufrischen.
Nach seinen Vorstellungen sollen sich die 20 geladenen Staaten, die rund 85 Prozent des weltweiten Bruttoinlandprodukts vereinen, per Beratungsmarathon bis zum G-20-Gipfel in Cannes Anfang November auf eine gemeinsame Strategie verständigen, die einen neuen Crash auf Dauer verhindert.
Dabei hat die Regierung Sarkozy fünf Punkte als besonders wichtig festgelegt:
  • Wirtschaftliche Ungleichgewichte identifizieren und beseitigen,
  • die Reform des internationalen Finanzsystems,
  • eine solide Regulierung der Finanzmärkte,
  • die Stabilisierung der Rohstoffpreise
  • und Investitionen in Entwicklungsländern beim Kampf gegen den Klimawandel.



<Quelle >

VitaminK

unregistered

2

Freitag, 18. Februar 2011, 13:22

Wenn man das so liest, frage ich mich, ob Herr Sarkozy denkt, er sei Präsident von Kuba.

- Wirtschaftliche Ungleichgewichte identifizieren und beseitigen: Dass Frankreich und Deutschland in der EU die größten Nutznießer davon sind und die offene Marktwirtschaft auf diesem Ungleichgewicht basiert, verschweigt er.

- eine solide Regulierung der Finanzmärkte: Ja Klar, Planwirtschaft. Da kann der Staat total regulieren.

- die Stabilisierung der Rohstoffpreise: Imperialismus wie in den guten alten Zeiten. Die Araber müssen endlich verstehen, dass die auf UNSEREN Rohstoffen sitzen.

- und Investitionen in Entwicklungsländern beim Kampf gegen den Klimawandel: Weniger Maschinen, mehr Tagelöhner. Bekämpft sogar den Hunger in der dritten Welt.

Ich weiß, ist ziemlich sarkastisch aber waren die ersten Gedanken, als ich das gelesen habe. Noch dazu von einem Staatsvertreter, dessen Staat, wie so ziemlich alle Industriestaaten ohne natürlichen Ressourcen auf o.g. Punkte angewiesen sind.

BeautyPixel

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Freitag, 18. Februar 2011, 13:25

NWO NWO NWO!